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Da bin ich mal wieder

Huhu,

wahrscheinlich habt Ihr mich längst abgeschrieben, und das gar nicht mal zu unrecht. Die Pause war nicht nur lang, sondern es ist in der Zwischenzeit auch - rein literarisch gesehen - nichts geschehen, außer daß ich viele gute Bücher gelesen habe. Zur Zeit lese ich Elliot Perlman's "Sieben Seiten der Wahrheit", das man wirklich als Literatur bezeichnen kann.

Zuvor las ich "Child 44" von Tom Rob Smith, das ich ebenfalls sehr lohnenswert fand, wenn man eine spannende Geschichte liebt. Mit großer Spannung warte ich darauf, daß das neue Buch von Dan Brown als englischsprachiges Taschenbuch erscheint.

Bei mir hingegen ist absolut gar nichts entstanden, nicht mal ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte. Neben der Arbeit und dem Englisch sind mir zur Zeit persönliche Kontakte sehr wichtig, ich war verliebt, wurde geliebt und wieder getrennt, und solange das Brennen in der Seele nicht aufgehört hat, werde ich mich wohl auch nicht an den Schreibtisch setzen, um Geschichten zu schreiben. 

Vielleicht wenn jetzt der Winter kommt ...

Wartet ab, habt Geduld, bis dahin

Sternschnuppe887

  

 

 

 

 

 

 

6.10.09 13:23, kommentieren

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Weisheit des Tages

Verzweiflung ist die Nahrung der Armen.

von: Sternschnuppe887

1 Kommentar 10.3.09 12:24, kommentieren

Neues von der Sternschnuppe887

Hallo zusammen,

nach einer längeren Pause möchte ich mich endlich zurückmelden.

Es gibt unendlich viel Neues, aber das meiste lohnt nicht, berichtet zu werden, auch wenn es oft die ganz kleinen Dinge sind, die einen bewegen.

Es gibt ein paar neue Gedichte, aber keine neue Geschichte. Ich würde mich gern an ein größeres Projekt wagen, doch dazu fehlt nach wie vor die Zeit. Außerdem war jemand in mein Leben getreten, so daß alles andere in den Hintergrund trat.

Dieser jemand allerdings hat offenbar nur mit meinen Gefühlen gespielt. Es tut natürlich weh, enttäuscht zu werden und es schmerzt auch zusehen zu müssen, wie der Mensch sich jemand anderem zuwendet, noch ehe alles richtig begonnen hat.

Ich könnte jetzt ausführlich über Beziehungsmuster referieren (gähn*), die erst erlöst werden müssen, aber in diesem speziellen Fall erscheint es mir so, als habe er nun die Frau für's Leben gefunden, obgleich er wohl eher bindungsunfähig ist.

Als optimistischer Mensch blicke ich nun voraus, sehe aber daß die Sehnsucht trotz oder gerade mancher geschriebener Zeilen bleibt. Deshalb werde ich noch eine Zeit für mich in Anspruch nehmen müssen, um die eine oder andere 'Baustelle' zu bearbeiten.

Einen herzlichen Gruß sendet

Sternschnuppe887

 

  

  

14.1.09 13:30, kommentieren

Weisheit des Tages

Wenn man das Detail verstehen will, muß man die Welt als Ganzes betrachten.

Sternschnuppe887 

 

1 Kommentar 6.8.08 12:15, kommentieren

Kleine Fische - Fortsetzung I

Es gibt tatsächlich Menschen, die sich für die Fortsetzung ‚Kleine Fische’ interessieren. An dieser Stelle müsste ich eigentlich die Protagonistin vorstellen, aber das ist schon nicht ganz so einfach, denn wir reden zunächst über einen Säugling, dessen Umstände der Geburt schon nervenaufreibend waren.

 

Die Eltern, zum Zeitpunkt der Geburt ihres zweiten Kindes, allerdings es ersten Überlebenden, waren beide schon über 30 Jahre alt und hatten sich zumindest teilweise schon mit ihrer Kinderlosigkeit abgefunden. Dann war das Kind nach dieser extrem schwierigen Geburt da, und man wusste damit nichts anzufangen.

 

Es war ein Schock, dass nach dem Tod des erstgeborenen Sohnes nun eine Tochter auf die Welt kam. Einen Namen zu finden war daher äußerst schwierig, erst nachdem das Standesamt drängte, einigten sich die Eltern auf einen Vornamen, der sowohl häufig als auch gewisse Art unpassend war.

 

Weil geschäftliche Dinge mittlerweile das Leben des Elternpaares deutlich prägten, wurde das Kind mehr oder minder sich selbst überlassen, und als eine Selbständigkeit durch die Insolvenz des Mitinhabers zu scheitern drohte, musste die frisch gebackene Mutter rund um die Uhr mithelfen, um die Schulden des Kompagnons zu begleichen. (Hinweis: Bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts haftet man auch für die geschäftlichen Schulden der Teilhaber). Der Teilhaber hatte sowohl eine Fehlkalkulation zu verantworten als auch im großen Stil Geld für die private Lebensführung entnommen und in Lokalrunden verprasst.  

 

Die Frau des Mitinhabers flehte, wenigstens das Haus behalten zu können, indem die mit ihrer frisch geborenen und zudem schwer herzkranken Tochter lebte, während der Mann aufgrund weiterer Schulden mehrere Jahre im Gefängnis verbringen musste.

 

Das Ehepaar bekam noch zwei weitere Kinder, davon ein körperlich-geistig behindertes Kind, was die Ehefrau selbst auf den exzessiven Alkoholverzehr ihres Mannes zurückführte. Die Insolvenz wurde Jahre heraus geschoben war letztendlich nur noch mit einer Verzweiflungstat zu beenden: Er zündete den Dachstuhl seines Hauses an und hoffte auf die Versicherungsprämie. Die Versicherung aber erkannte den Betrüger und in einer gerichtlichen Entscheidung wurde verfügt, dass die Prämie nicht an ihn, sondern an den Erwerber dieses Hauses, besser Ruine, zu zahlen ist.

 

Damit verlor sich die Spur der Gemeinsamkeit, bis ich der älteren Tochter in der Schule noch einmal begegnete. Die vorangegangenen Ereignisse hatten aber dazu geführt, dass ich an meinem ersten Geburtstag in die Obhut meiner Großmutter gegeben wurde.

Sternschnuppe887

1.6.08 15:36, kommentieren

Kleine Fische

Hallo zusammen,

draußen endlich mal schönes Wetter, und wir sitzen vor dem Computer. Irgendwas läuft da verkehrt, doch egal, wo wir schon einmal hier sind, sollte wenigstens auch ein kurzer Eintrag erfolgen.

Was es Neues gibt? Unendlich viel und doch nichts von Belang.

Allerdings habe ich in einer fast panischen Aufräum- und Suchaktion nach einem wichtigen Dokument, das leider bislang verschollen blieb, mein Gedichtbuch von früher gefunden.

Gäääähhhn!

Nein, natürlich nichts aus der Schule, selbst geschrieben- Ehrensache. Daraus stelle ich mal ein paar Gedichte ein.

Außerdem wurde ich gefragt, wieso ich nicht einfach über mich schreibe, über das, was mich bewegt und wie ich geworden bin, was ich bin.

Zu persönlich? Wahrscheinlich schon. Ob ich mich hinter den Romanhleden verstecke? Verstecken muß ich mich sicher nicht, aber Erlebtes und Unverarbeitetes ist sicher zuweilen in den Geschichten verpackt, manchmal sicher ganz unbewußt. Aber nein, ich schreibe auch wirklich gern Geschichten ganz ohne persönlichen Bezug, einfach aus der Laune 'was wäre wenn' heraus. Für eine gute Geschichte braucht es einen Plot, einen Plan und jede Menge Durchhaltevermögen, da die Geschichte nicht über die Zeit verloren gehen darf, so wie man Nebensächliches einfach vergißt.

Über Erlebtes kann ich ich frei von der Leber weg schreiben, aber wen interessiert schon, daß ich gestern im Fahrstuhl steckengeblieben bin und mir im Supermarkt eine Packung Toastbrot ins Gesicht gefallen ist, was zudem noch eine Verletzung im Gesicht nach sich gezogen hat.

Die verrücktesten Geschichten schreibt das Leben, und ich habe es oft erlebt, daß man mir sagte, ich habe ja eine geradezu übermenschliche Phantasie, nur sollte ich mich nicht lächerlich machen, indem ich so tue, als hätte ich das Geschilderte selbst erlebt. So bin ich darauf gekommen, es lieber wohl dosiert in Geschichten zu verpacken. Sozusagen reiner Selbstschutz. ;-)

Ob ich ein chaotischer Typ bin, dem das Pech an den Fersen hängt? Kann ich nicht pauschal mit 'ja' beantworten, mein Leben ist sicher bewegt, aber es läuft grundsätzlich einfach nicht alles in der richtigen Umlaufbahn. Jeder wird früher oder später an den Punkt kommen, wo Korrekturen im Leben vorgenommen werden müssen. Das ist ansich nicht schlimm, sondern eher wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses.

Und wenn ich doch über mich selbst schriebe? Einen Titel hätte ich schon mal, aber das ergab sich eher zufällig. Ich würde es 'Kleine Fische' nennen, da ich im Tierkreiszeichen Fische geboren bin. Es war ein langer Prozess, dies zu akzeptieren. Warum, ist schon eine Geschichte für sich.

Wie es zu dem Titel kam? Mir fiel ein, daß es, als ich klein war,  sonntags immer die 'Schlagerparade' auf NDR2 gab, die mein Vater und nicht verpassen durften. Wir fuhren im Auto umher, stellen den Wagen irgendwo ab, gingen spazieren und hörten danach die Musik. Im Laufe der Jahre gab es Lieder, die ich sehr mochte und welche, die ich nicht mochte. Darüber hinaus bin ich heute absolut kein Schlagerfan.

Eines der Lieder brachte mir großes Unbehagen: 'Kleine Fische' von Vader Abraham.

Während das Lied der Schlümpfe sehr bekannt ist, kann sich vermutlich niemand mehr an 'Kleine Fische' erinnern. Wen es interessiert, kann nach dem Text googlen. Es handelt davon, daß keine Mädchen eines Tages groß werden und der Vater keinen allzu großen Einfluß mehr auf das Leben der Tochter haben wird.   

Obwohl ich wahrhaftig keine Heulsuse war, habe ich bei diesem Lied all meinen Schmerz unterdrücken müssen. Mein Vater hat sicher ebenso empfunden, aber es war uns von Kindesbeinen aberzogen worden, Gefühle zu zeigen, was später zu einem zwiespätigen Verhältnis geführt hat, an dem er zumindest zerbrochen ist. Es ist aber auch die Geschichte eines Soziopathen, der die Macht über ein Kind verloren hat, das er zum Instrument seiner grausamen Spiele machen wollte, beherrscht von Manipualtion und Kontrolle, und es ist der Beweis dafür, daß selbst noch so gut gemeinte Taten im Fiasko enden können. 

Wer will das wissen?

Wozu war all dieses Leiden nötig? Ich könnte jetzt über Jesus schreiben, aber ich könnte auch einfach schreiben, daß über erlittenes Leid Erleuchtung möglich ist. Was fängt man damit an? Das muß jeder für sich selbst herausfinden - das ist unsere Aufgabe, deshalb sind wir hier.

Wem das jetzt zu pathetisch ist, kann ja das nachfolgende Gedicht lesen. Es gibt zum Auftakt ein eher ungewöhnliches Liebesgedicht.

Viel Vergnügen!

Sternschnuppe887

 

 

  

 

 

 

 

9.5.08 20:48, kommentieren

Bald etwas Neues

Hallo,

derzeit bin ich sehr eingespannt, aber keine Sorge, es gibt bald etwas Neues.

Bis dahin Sternschnuppe887

7.12.07 16:03, kommentieren