Gedichte

Mein funkelnder Stern

Nachts funkeln die Sterne,

Tags funkelst Du,

Drum mache ich nachts nur

Die Äugelein zu.

Sternschnuppe887 1989 von und für einen besonderen Freund

11.5.08 20:58, kommentieren

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Eine Liebe

Ich lieb' Dich, Schleswig-Holstein,  

Wo Deine Wälder steh'n.  

Ich liebe alle Flüsse,   

Ich liebe alle Seen.

 

Ich lieb' Dich, Schleswig-Holstein,  

Jeden Bach und jedes Moor, 

Ich liebe Deine Gärten 

Und jedes Scheuentor.

 

Ich lieb' Dich, Schleswig-Holstein, 

Jede Wiese, jede Au', 

Ich liebe Deine Tiere, 

Jeden Fuchs und jeden Bau.

 

Ich lieb' Dich, Schleswig-Holstein,    

Wo Deine Inseln sind, 

Wo schreien Deine Möwen, 

Und stürmisch rauscht der Wind.  

 

Ich lieb' Dich, Schleswig-Holstein,

Jedes Dorf und jede Stadt,

Ich weiß, daß jeder Flecken, 

Etwas ganz Besond'res hat. 

 

Sternschnuppe887, 1988/1989

 

 

1 Kommentar 9.5.08 21:02, kommentieren

ICH

Ich würd’ gern jemand anders sein,                          Am liebsten würd’ Ich lauthals schrei’n.                  Und wenn Ich dann wer anders wär,              Dann wär’ das Leben nicht mehr schwer.

Das Ich flüchtet oft und allzu gern,                                   Und hält sich stets von Mühsal fern,                  Suggeriert sich Leichtigkeit                                     Und bringt es in den Träumen weit. 

Das Dasein ist so aufgebaut,                                         Dass niemand kann aus seiner Haut.                    Doch hat man sich erst angenommen                       Ist die Seele fast vollkommen.

Wer Ängste überwinden kann,                                Dem kündigt sich die Wandlung an.                          Im Grunde ist es nicht sehr weit -                              Ein Schritt nur zur Persönlichkeit.

Sternschnuppe887

 

 

22.4.08 14:04, kommentieren

... und noch ein Gedicht

Mit Zuversicht und Selbstvertrauen

Kann man ganze Städte bauen.

Mit Zweifel und Schüchternheit

Bringt man es indes nicht weit.

Sternschnuppe887

8.1.08 14:47, kommentieren

Träume

Träume sind wie Luftballons,

Bunt und süß wie Fruchtbonbons,

Zum Himmel schweben Sie hinauf

Und nehmen leise ihren Lauf,

Schrauben sich zum Himmelszelt,

Bereichern heiter diese Welt.

Mit Energie und Antriebskraft

Hat mancher Traum es schon geschafft.

Er wurde wahr, er wurde wahr

Und kam dem Himmel ach so nah.

Plötzlich gibt es einen Knall

Ein Traum verstirbt im freien Fall.

Der Kummer ist nun riesengroß,

Im Hals schwillt an ein großer Kloß.

Ein Wesen fühlt sich krank und schwach,

Doch neue Träume folgen nach.

Für Träume ist nie zu spät,

Mit Glück werden sie Realität.

Sternschnuppe887

 

8.1.08 14:33, kommentieren

Weihnachten 2007

Liebe Leute, gebt fein Acht,
Ich habe Euch was mitgebracht:

Ein Geschenk hab ich dabei:
Ihr habt ein paar Tage frei.

Die Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit,
Doch schön ist auch Besinnlichkeit.

Die freien Tage nutzt fein aus,
Für eine schöne Zeit zu Haus.

Ladet ein paar Freunde ein,
So könnt Ihr nah dem Christkind sein.

Viel schöner noch als selbst beschenkt,
Ist, wenn man an die Menschen denkt,

Die, für die man selten Zeit,
ist Weihnacht die Gelegenheit.

Schenkt Zuversicht und wünschet Glück,
Tausendfach kommt Dank zurück.

Sternschnuppe887

1 Kommentar 31.12.07 19:50, kommentieren

Bakterium

Ich wär’ gern ein Bakterium, 

Dann wär’ ich winzig klein,    

Lebte im Loboratorium,

Dort dürfte niemand rein.

Sehr gefährlich, glaube mir,   

Verbreite Angst und Schrecken.   

Mit meiner Liebe würde ich 

Die Menschheit gern anstecken.

Sternschnuppe887

13.12.07 09:00, kommentieren