Gedichte

Lonesome rider

Hallo Freunde der Gedichte und Kurzgeschichten,

in den letzten Wochen und Montaten war ich nicht nur sehr beschäftigt, sondern auch extrem unglücklich verliebt. Soetwas soll es ja geben. Auch wenn der Zustand noch anhält, so weiß ich nicht, ob derjenige mich auch erhören wird. Trotzdem habe ich ein Gedicht für Euch. Tausend weitere schwirren in meinem Kopf herum und warten nur darauf, niedergeschrieben zu werden - und im nächsten Moment sind sie fort, weil ich unablässig nur an ihn denken kann; die unerfüllte Liebe ist doch die schönste Liebe, trotz oder gerade wegen des Schmerzes. <img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/wink2.gif" border="0" />

So long, Sternschnuppe887 

 

20.9.08 20:53, kommentieren

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Lernhilfe (?)

Ich sitze hier und lerne,

Und schweife in die Ferne,

Schwer ist mein Kopf und innen leer.

Wie hab' ich's schwer, wie hab' ich's schwer.

 

Ich sitze hier mit mir allein,

Und krieg' in meinen Kopf nichts rein.

Lernen? Nein! Ich kann nicht mehr. 

Wie hab' ich's schwer, wie hab' ich's schwer.

 

Hab' ich erst einmal begriffen,

Und ist die Faulheit abgeschliffen,

Habe ich schon viel erreicht.

Nun wird es leicht, nun wird es leicht.

 

Später nach dem vielen Streben,

Genieße ich das schöne Leben.

Sag' mir, Du hast viel erreicht.

Wie hab' ich's leicht, wie hab' ich's leicht.

Sternschnuppe887, 1989 (in Erinnerung an mein Abschlußjahr) 

 

 

 

 

 

6.6.08 22:18, kommentieren

Der Zauber und sein Lehrling

Zaubern kann man lernen,

Den Zauber aber nicht.

Er kommt aus der Anmut

Direkt ans Tageslicht.

Sternschnuppe887, 1989 für und von einem besonderen Freund 

 

1.6.08 14:59, kommentieren

'Bli-bla-blu' oder 'Von Würmern umgeben'

Mancher Wurm, benannt nach Tau,

Gilt allgemein hin nicht als schlau.

So ein Wurm, der schlängelt sich,

Durch den Boden ewiglich,

Dabei denkt er nicht daran,

Was er anderswo verpassen kann.

Er geht seinen Weg so klar,

Lebt allerdings auch in Gefahr,

Vögel lauern überall,

Soweit ist er klar, der Fall.

 

Ein Mensch hingegen ohne Ziel,

Bringt zustande auch nicht viel,

Vögel von ganz anderer Art,

Bemerkt er nicht, das trifft ihn hart.

Das eig'ne Können überschätzt,

Des Wurmes Würde abgesetzt. -

 

Doch geht es nicht viel mehr darum,

Nicht, ist ein Wurm eher klug, eher dumm,

Ein Mensch, der überheblich spricht,

Ist eher ein Wurm und merkt es nicht.

Sternschnuppe887, Mai 2008

1 Kommentar 30.5.08 10:43, kommentieren

Träume

Träume sind wie Luftballons,                               

Bunt und süß wie Fruchtbonbons,

Zum Himmel schweben Sie hinauf

Und nehmen leise ihren Lauf,

Schrauben sich zum Himmelszelt,

Bereichern die reale Welt.

 

Doch oftmals gibt es einen Knall

Ein Traum verstirbt im freien Fall.

Wenn ein Traum zu Ende geht,

Wird auch Hoffnung fortgeweht.

Ein Wesen fühlt sich krank und schwach,

Entschlossenheit lässt spürbar nach.

Mit Energie und Antriebskraft

Hat mancher Traum es doch geschafft.

Er wurde wach, er wurde wahr

Und kam dem Himmel ach so nah.

Für Träume ist nie zu spät,

Mit Glück werden sie Realität.

Sternschnuppe887, 2008

 

21.5.08 07:58, kommentieren

Der Stolz - allein

Ich bin wie ein Vogel,

So frei wie der Wind.

Ich bin wie das Meer,

Wie die Wellen so sind.

Ich bin wie die Sterne,

So unendlich fern

Und habe die stolzen

Schwäne so gern.

Doch ich hab' Gefühle wie jedermann auch,

Dann wieder weiß ich, wie sehr ich Dich brauch'.

Sternschnuppe887, 1988 für einen besonderen Freund

17.5.08 13:56, kommentieren

Amerika

Amerika, das ist das Land,

Welches einst Colubus fand.

Er fuhr mit einem Schiff hinüber,

Mir wär' Fliegen weitaus lieber.

Nur in Gedanken bin ich dort,

Denn leider kann ich hier nicht fort.

Ich muss schaffen wie ein Tier,

Bloß den Wunsch erhalt' ich mir.

 

Sternschnuppe887, 1988 / 1989

12.5.08 09:10, kommentieren