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Vollmond

In einer lichten Vollmondnacht,

Gelenkt von ferner Macht,

Schaute ich zum Himmel auf

Und sah der Sterne Lauf.

 

Da stehst Du nun so zauberhaft

In Deinem Nachtgewand

Leuchtest mir mit sanfter Kraft

So fremd und doch bekannt.

 

Vom Nebel fahl und schaurig schön

Siehst Du auf mich herab,

Ich hör nicht auf, Dich anzusehen,

Die Zeit ist viel zu knapp.

 

Du bist nur für eine Nacht,

Stolz und unnahbar,

Umhüllt von Schleiern – plötzlich klar,

Entfaltest Deine Pracht.

 

Gelblich, rund – geheimnisvoll,

So ziehst Du Deine Bahn.

Sag, was ich Dir glauben soll,

Du ziehst mich magisch an.

 

Du lenkst uns fern mit Deinem Schein,

Hypnotisch – unsichtbar,

So schön kann nur der Vollmond sein,

Vollkommen, fern und nah.

 

Sternschnuppe887

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar 2.2.07 21:25, kommentieren



Da bin ich wieder

Hallo,

da bin ich mal wieder nach entbehrungsreichen Wochen voller Überstunden und melde mich mit einem Gedicht zurück, welches noch einmal editiert wurde.

Das Gedicht entstand heute in einer von Unterbrechungen geprägten Mittagspause, doch ich hoffe, dass es trotzdem Gefallen findet. Der Druck, das Gedicht heute fertig zu stellen, liegt in der Natur der Sache: Heute ist Vollmond.

Von den Helden gibt es leider immer noch nichts Neues, und auch der Roman ruht völlig.

Das ist jammerschade, aber leider auch nicht zu ändern. Derzeit dreht sich alles um den Jahresabschluss und die Implementierung der neuen Unternehmensstruktur, um Fragen zum Thema Gesellschaftsrecht und – Zeitmanagement.

Aufmerksame Leser kennen meinen Eintrag, aber diesmal dreht es sich weniger um Zeit fressende Monster und hilfreiche Heinzel als um Fakten: Überstundenabbau, Urlaubsplanung, Projektkoordination, Einhaltung von Terminplänen und vieles mehr.

Da bekommt man schnell den Eindruck, von langweiliger, monotoner und stupider Verwaltungstätigkeit. Gern würde ich später einmal beschreiben, dass dem nicht zwingend so ist und dass jeder selbst etwas dazu beitragen kann, diesen inneren Dämmerzustand nicht aufkommen zu lassen.

Vor allem die Zusammenarbeit mit den Kollegen kann sehr inspirierend wirken. Ohne lästern zu wollen, würde ein Beitrag über meinen neuen Vorgesetzten sowohl zum Lachen anregen, aber auch selbst ausgeglichene Leser an den Rand des Wahnsinns treiben. Das kann ich natürlich nicht verantworten.

Bleiben wir also weiterhin gespannt, ob es den Helden bald gelingt, einen Schritt in Richtung Veröffentlichung zu gehen. Um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, denke ich über Spracherkennungssoftware nach. Vielleicht hat schon jemand Erfahrung damit und kann berichten, ob das Experiment lohnt.

Weiterhin viel Vergnügen!

Sternschnuppe887

2.2.07 22:32, kommentieren

Songtext - Haus am Meer

Nun bist Du gegangen,

Mein Herz wird mir schwer,

Ich möchte bei Dir sein

Im Haus am Meer.

 

Ich bin voller Sehnsucht,

Ich weiß gar nicht mehr,

Wie lange es her ist -

Unsere Zeit am Meer.

 

Du hast mich verlassen,

Mein Kopf ist ganz leer,

Ich weiß, dass Du da bist -

Im Haus am Meer.

 

Ich kann’s nicht ertragen

Er war hinter Dir her,

Jetzt seid Ihr gemeinsam

Im Haus am Meer.

 

Ich fahre seit Stunden

Schon hinter Dir her

Ich weiß, dass Du da bist

mit ihm im Haus am Meer.

 

Die Trennung war furchtbar,

Ich leide so sehr,

Du kannst alles behalten,

Doch nicht das Haus am Meer.

 

Ich flehe Dich an,

Gib es wieder her,

Meine größte Sehnsucht

Gehört dem Haus am Meer.

 

Sternschnuppe887

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19.2.07 12:47, kommentieren

Fortsetzung - Haus am Meer

… und während Ihr noch hört wie die tosende Brandung sich an der Steilküste bricht, sehe ich von der Ferne wie ein Auto an einer Klippe hält und in einen hell beleuchten Bungalow mit Meerblick beobachtet. Wenig später stürzt das Auto die Felsenklippe hinab. Am nächsten Tag könnt Ihr in der Zeitung lesen:

„Unfall oder Selbstmord? – Am vergangenen Abend stürzte aus noch ungeklärter Ursache unweit seines Hauses das Fahrzeug des Eigentümers des Hauses am Meer über die Klippen in die See. In seiner Hand befand sich ein rätselhafter Zettel, den die Ermittler zweifeln lassen, dass es sich um einen Unfall handelt:

 

‚Dieses Leben

Ist manchmal nicht fair

Und muss ich einst sterben

Dann beim Haus am Meer.’“

ENDE

Sternschnuppe887

19.2.07 12:54, kommentieren

Über Haus am Meer

Hallo!

Keine Panik, gewöhnlich schreibe ich keine Songtexte, zumal - zugegeben - das ein wenig tralala daherplätschert.

Ein Teil der Melodie von Farin Urlaubs Lied '1.000 Jahre schlechten Sex' hat mich dazu inspiriert, den Text zu schreiben.

Na da sind wir viel mehr gespannt, wie es demnächst mit den Helden weitergeht.

Soviel sei gesagt: Es ist etwas in Vorbereitung, doch leider fehlte bislang die Zeit für die Umsetzung.

Viel Vergnügen!

Sternschnuppe887

19.2.07 13:02, kommentieren