Weisheit des Tages

Wenn man das Detail verstehen will, muß man die Welt als Ganzes betrachten.

Sternschnuppe887 

 

1 Kommentar 6.8.08 12:15, kommentieren

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Lernhilfe (?)

Ich sitze hier und lerne,

Und schweife in die Ferne,

Schwer ist mein Kopf und innen leer.

Wie hab' ich's schwer, wie hab' ich's schwer.

 

Ich sitze hier mit mir allein,

Und krieg' in meinen Kopf nichts rein.

Lernen? Nein! Ich kann nicht mehr. 

Wie hab' ich's schwer, wie hab' ich's schwer.

 

Hab' ich erst einmal begriffen,

Und ist die Faulheit abgeschliffen,

Habe ich schon viel erreicht.

Nun wird es leicht, nun wird es leicht.

 

Später nach dem vielen Streben,

Genieße ich das schöne Leben.

Sag' mir, Du hast viel erreicht.

Wie hab' ich's leicht, wie hab' ich's leicht.

Sternschnuppe887, 1989 (in Erinnerung an mein Abschlußjahr) 

 

 

 

 

 

6.6.08 22:18, kommentieren

Kleine Fische - Fortsetzung I

Es gibt tatsächlich Menschen, die sich für die Fortsetzung ‚Kleine Fische’ interessieren. An dieser Stelle müsste ich eigentlich die Protagonistin vorstellen, aber das ist schon nicht ganz so einfach, denn wir reden zunächst über einen Säugling, dessen Umstände der Geburt schon nervenaufreibend waren.

 

Die Eltern, zum Zeitpunkt der Geburt ihres zweiten Kindes, allerdings es ersten Überlebenden, waren beide schon über 30 Jahre alt und hatten sich zumindest teilweise schon mit ihrer Kinderlosigkeit abgefunden. Dann war das Kind nach dieser extrem schwierigen Geburt da, und man wusste damit nichts anzufangen.

 

Es war ein Schock, dass nach dem Tod des erstgeborenen Sohnes nun eine Tochter auf die Welt kam. Einen Namen zu finden war daher äußerst schwierig, erst nachdem das Standesamt drängte, einigten sich die Eltern auf einen Vornamen, der sowohl häufig als auch gewisse Art unpassend war.

 

Weil geschäftliche Dinge mittlerweile das Leben des Elternpaares deutlich prägten, wurde das Kind mehr oder minder sich selbst überlassen, und als eine Selbständigkeit durch die Insolvenz des Mitinhabers zu scheitern drohte, musste die frisch gebackene Mutter rund um die Uhr mithelfen, um die Schulden des Kompagnons zu begleichen. (Hinweis: Bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts haftet man auch für die geschäftlichen Schulden der Teilhaber). Der Teilhaber hatte sowohl eine Fehlkalkulation zu verantworten als auch im großen Stil Geld für die private Lebensführung entnommen und in Lokalrunden verprasst.  

 

Die Frau des Mitinhabers flehte, wenigstens das Haus behalten zu können, indem die mit ihrer frisch geborenen und zudem schwer herzkranken Tochter lebte, während der Mann aufgrund weiterer Schulden mehrere Jahre im Gefängnis verbringen musste.

 

Das Ehepaar bekam noch zwei weitere Kinder, davon ein körperlich-geistig behindertes Kind, was die Ehefrau selbst auf den exzessiven Alkoholverzehr ihres Mannes zurückführte. Die Insolvenz wurde Jahre heraus geschoben war letztendlich nur noch mit einer Verzweiflungstat zu beenden: Er zündete den Dachstuhl seines Hauses an und hoffte auf die Versicherungsprämie. Die Versicherung aber erkannte den Betrüger und in einer gerichtlichen Entscheidung wurde verfügt, dass die Prämie nicht an ihn, sondern an den Erwerber dieses Hauses, besser Ruine, zu zahlen ist.

 

Damit verlor sich die Spur der Gemeinsamkeit, bis ich der älteren Tochter in der Schule noch einmal begegnete. Die vorangegangenen Ereignisse hatten aber dazu geführt, dass ich an meinem ersten Geburtstag in die Obhut meiner Großmutter gegeben wurde.

Sternschnuppe887

1.6.08 15:36, kommentieren

Der Zauber und sein Lehrling

Zaubern kann man lernen,

Den Zauber aber nicht.

Er kommt aus der Anmut

Direkt ans Tageslicht.

Sternschnuppe887, 1989 für und von einem besonderen Freund 

 

1.6.08 14:59, kommentieren

'Bli-bla-blu' oder 'Von Würmern umgeben'

Mancher Wurm, benannt nach Tau,

Gilt allgemein hin nicht als schlau.

So ein Wurm, der schlängelt sich,

Durch den Boden ewiglich,

Dabei denkt er nicht daran,

Was er anderswo verpassen kann.

Er geht seinen Weg so klar,

Lebt allerdings auch in Gefahr,

Vögel lauern überall,

Soweit ist er klar, der Fall.

 

Ein Mensch hingegen ohne Ziel,

Bringt zustande auch nicht viel,

Vögel von ganz anderer Art,

Bemerkt er nicht, das trifft ihn hart.

Das eig'ne Können überschätzt,

Des Wurmes Würde abgesetzt. -

 

Doch geht es nicht viel mehr darum,

Nicht, ist ein Wurm eher klug, eher dumm,

Ein Mensch, der überheblich spricht,

Ist eher ein Wurm und merkt es nicht.

Sternschnuppe887, Mai 2008

1 Kommentar 30.5.08 10:43, kommentieren

Träume

Träume sind wie Luftballons,                               

Bunt und süß wie Fruchtbonbons,

Zum Himmel schweben Sie hinauf

Und nehmen leise ihren Lauf,

Schrauben sich zum Himmelszelt,

Bereichern die reale Welt.

 

Doch oftmals gibt es einen Knall

Ein Traum verstirbt im freien Fall.

Wenn ein Traum zu Ende geht,

Wird auch Hoffnung fortgeweht.

Ein Wesen fühlt sich krank und schwach,

Entschlossenheit lässt spürbar nach.

Mit Energie und Antriebskraft

Hat mancher Traum es doch geschafft.

Er wurde wach, er wurde wahr

Und kam dem Himmel ach so nah.

Für Träume ist nie zu spät,

Mit Glück werden sie Realität.

Sternschnuppe887, 2008

 

21.5.08 07:58, kommentieren

Der Stolz - allein

Ich bin wie ein Vogel,

So frei wie der Wind.

Ich bin wie das Meer,

Wie die Wellen so sind.

Ich bin wie die Sterne,

So unendlich fern

Und habe die stolzen

Schwäne so gern.

Doch ich hab' Gefühle wie jedermann auch,

Dann wieder weiß ich, wie sehr ich Dich brauch'.

Sternschnuppe887, 1988 für einen besonderen Freund

17.5.08 13:56, kommentieren