Kurzes Hallo

Hallo,

wenn auch nur ein ganz kurzes: Für alle, die den letzten Eintrag gelesen haben, die gute Nachricht zuerst: Mit meiner Mutti ist gesundheitlich soweit alles in Ordnung, sie muß auch vorerst nicht ins Krankenhaus. Das ist eine große Erleichterung, wenn auch natürlich u. a. der Haushalt weiterhin mitgemacht werden muß, was widerum schon eine Belastung darstellt. So ist es aber auf jeden Fall die beste Wendung des Schicksals. - Alles ist gut.

Die Erleichterung hat auch dazu geführt, daß mir eine kleine Geschichte eingefallen ist, die ich gern die nächsten Tage aufschreiben möchte. Sie eignet sich vielleicht nicht für die Veröffentlichung, denn es kommt eine prominente Persönlichkeit darin vor. - Ich denke mal darüber nach, ob man die Berühmtheit irgendwie 'entpersonifizieren' kann, damit sich am Ende niemand auf den Schlips getreten fühlt. Andererseits würde das zum gewissen Teil den Reiz der Geschichte erst ausmachen. - Mal sehen.

Nun muß ich leider schon weitermachen.

Bis bald

Sternschnuppe887

 

 

28.10.10 13:17, kommentieren

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What's another year ...

Hallo!

Wer hätte gedacht, daß ich nach über einem Jahr Schreibpause überhaupt wieder auftauche?!?

Manchmal gibt es einfach wichtigeres als beispielsweise das Schreiben. Letztes Jahr um diese Zeit kam meine Mutter ins Krankenhaus. Sie hat schon ewig Darmkrebs und war entsprechend oft in Krankenhäusern. Im letzten Jahr hat mich diese Phase enorm geschlaucht.

Sie war etwa sechs Wochen stationär untergebracht, ohne daß es nenneswerte Ergebnisse gab. Letztlich kam dabei nur heraus, daß sie Wasser im Bauch hat, die eine Operation zu einem lebensgefährlichen Risiko werden läßt ...

Man fand einen Tumor, vermutete aber weitere, so daß man beschloss, eine Chemotherapie durchzuführen, die dann von Dezember 2009 bis Juli 2010 andauerte.

Als medizinisch interessierte Person hatte ich im Krankenhaus trotz der stets freundlichen Atmosphäre, die ich in den meisten Krankenhäusern vermißt habe, den Eindruck, als verschweige man uns etwas. Was ich dann an Informationen zusammengetragen und für mich behalten habe, war geradezu ernüchternd: Maligne Aszites lautete meine Diagnose.

Wenn ich das als medizinischer Laie richtig wiedergebe, so handelt es sich bei der Erkrankung um Wasseransammlungen infolge eines Tumorgeschehens im Bauchraum, wobei der Tumor oft nicht lokalisiert werden kann. Bei den Wasseransammlungen von oft mehreren Litern handelt es sich um Lymphflüssigkeit, die nicht abfließen kann; Heilungsaussichten sind quasi gleich null, die Operationstechniken praktisch noch in den Kinderschuhen.

In einem Land wie Deutschland ist die medizinische Grundversoung zwar grundsätzlich gut, aber hier ist man vermutlich aufgrund des Kostendrucks im Gesunheitswesens gar nicht in der Lage auch nur Ansätze für eine adäquate Behandlung zu bieten. Es blieb letzten Endes nur die Chemotherapie, die trotz aller Nebenwirkungen auch gewisse nicht zu leugnende Erfolge gebracht hat.

Im Juli mußte die Behandlung unterbrochen werden, weil lebensbedrohliche Durchblutungsstörungen in den Bein-Venen aufgetreten sind. Aufgrund der Chemotherapie mußte die geplante Bypass-OP aufgeschoben werden, letzten Endes lief es auf eine medikamentöse Behandlung hinaus, die sich auch nicht mit der Chemotherapie verträgt ...

Die letzten Monate waren enorm strapaziös, nicht nur für meine Mutter. Neben meiner Arbeit mußten zwei Haushalte geführt werden, das ist praktisch nicht zu schaffen. Obwohl die Krankenkasse eine Haushaltshilfe gestellt hätte, wollte meine Mutter unbedingt nach außen hin ihre Autarkie wahren, was ich nur zu gut verstehe, aber auch mehr Kraft gekostet hat als nötig.

Natürlich ist die Behandlung nicht abgeschlossen. Bevor aber die nächste Einweisung ins Krankenhaus erfolgt, wollte ich unbedingt ein paar Zeilen schreiben und berichten, was sich in Bezug auf das Schreiben getan hat.

Vielleicht habe ich in den nächsten Tagen noch einmal die Gelegenheit zu einem Eintrag.

Viele Grüße

Sternschnuppe887

1 Kommentar 13.10.10 13:35, kommentieren

Da bin ich mal wieder

Huhu,

wahrscheinlich habt Ihr mich längst abgeschrieben, und das gar nicht mal zu unrecht. Die Pause war nicht nur lang, sondern es ist in der Zwischenzeit auch - rein literarisch gesehen - nichts geschehen, außer daß ich viele gute Bücher gelesen habe. Zur Zeit lese ich Elliot Perlman's "Sieben Seiten der Wahrheit", das man wirklich als Literatur bezeichnen kann.

Zuvor las ich "Child 44" von Tom Rob Smith, das ich ebenfalls sehr lohnenswert fand, wenn man eine spannende Geschichte liebt. Mit großer Spannung warte ich darauf, daß das neue Buch von Dan Brown als englischsprachiges Taschenbuch erscheint.

Bei mir hingegen ist absolut gar nichts entstanden, nicht mal ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte. Neben der Arbeit und dem Englisch sind mir zur Zeit persönliche Kontakte sehr wichtig, ich war verliebt, wurde geliebt und wieder getrennt, und solange das Brennen in der Seele nicht aufgehört hat, werde ich mich wohl auch nicht an den Schreibtisch setzen, um Geschichten zu schreiben. 

Vielleicht wenn jetzt der Winter kommt ...

Wartet ab, habt Geduld, bis dahin

Sternschnuppe887

  

 

 

 

 

 

 

6.10.09 13:23, kommentieren

Weisheit des Tages

Verzweiflung ist die Nahrung der Armen.

von: Sternschnuppe887

1 Kommentar 10.3.09 12:24, kommentieren

Neues von der Sternschnuppe887

Hallo zusammen,

nach einer längeren Pause möchte ich mich endlich zurückmelden.

Es gibt unendlich viel Neues, aber das meiste lohnt nicht, berichtet zu werden, auch wenn es oft die ganz kleinen Dinge sind, die einen bewegen.

Es gibt ein paar neue Gedichte, aber keine neue Geschichte. Ich würde mich gern an ein größeres Projekt wagen, doch dazu fehlt nach wie vor die Zeit. Außerdem war jemand in mein Leben getreten, so daß alles andere in den Hintergrund trat.

Dieser jemand allerdings hat offenbar nur mit meinen Gefühlen gespielt. Es tut natürlich weh, enttäuscht zu werden und es schmerzt auch zusehen zu müssen, wie der Mensch sich jemand anderem zuwendet, noch ehe alles richtig begonnen hat.

Ich könnte jetzt ausführlich über Beziehungsmuster referieren (gähn*), die erst erlöst werden müssen, aber in diesem speziellen Fall erscheint es mir so, als habe er nun die Frau für's Leben gefunden, obgleich er wohl eher bindungsunfähig ist.

Als optimistischer Mensch blicke ich nun voraus, sehe aber daß die Sehnsucht trotz oder gerade mancher geschriebener Zeilen bleibt. Deshalb werde ich noch eine Zeit für mich in Anspruch nehmen müssen, um die eine oder andere 'Baustelle' zu bearbeiten.

Einen herzlichen Gruß sendet

Sternschnuppe887

 

  

  

14.1.09 13:30, kommentieren

Zeit

Die Zeit bringt Freude,

Die Zeit bringt Not,

Die Zeit bringt Glück

Und auch den Tod.

 

Die Zeit ist mit uns immerzu,

Mal quälend lang, mal fort im Nu.

Die Zeit verrinnt, die Zeit verfliegt,

Niemand, der die Zeit besiegt.

 

Vergiß' die Zeit, laß' es gescheh'n,

Dann bleibt die Zeit kurz für Dich steh'n

Es wird aus einem Stückchen Zeit

Geschichte für die Ewigkeit.

 

Auch in Momenten für die Sinne

Hält die Zeit ein Weilchen inne.

Die Liebe nur besiegt die Zeit,

Aus Glück wird dann Unendlichkeit.

Sternschnuppe887 

 

 

20.9.08 21:01, kommentieren

Lonesome rider

Hallo Freunde der Gedichte und Kurzgeschichten,

in den letzten Wochen und Montaten war ich nicht nur sehr beschäftigt, sondern auch extrem unglücklich verliebt. Soetwas soll es ja geben. Auch wenn der Zustand noch anhält, so weiß ich nicht, ob derjenige mich auch erhören wird. Trotzdem habe ich ein Gedicht für Euch. Tausend weitere schwirren in meinem Kopf herum und warten nur darauf, niedergeschrieben zu werden - und im nächsten Moment sind sie fort, weil ich unablässig nur an ihn denken kann; die unerfüllte Liebe ist doch die schönste Liebe, trotz oder gerade wegen des Schmerzes. <img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/wink2.gif" border="0" />

So long, Sternschnuppe887 

 

20.9.08 20:53, kommentieren